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Aktuell

wichtiger Hinweis: Um mit Religions for Peace (Deutschland) Kontakt  aufzunehmen oder beizutreten, benutzen Sie bitte vorerst nicht die Kontaktformulare, sondern schreiben eine E-Mail an rfp@r-f-p.de

 

2016

Das aktuelle Organigramm von Religions for Peace finden Sie hier.

 

5.7.2016 Stellungnahme von Religions for Peace - Erklärung des Zusammenhalts

 Liebe Mitarbeitende und Partner,

Aufrichtige Gläubige vieler Religionen in Religions for Peace, in denen alle größeren religiösen Traditionen aus allen Teilen der Welt vertreten sind, entbieten von ganzem Herzen Mitgefühl und stehen zusammen im Gebet mit all jenen, die den grausamen und sinnlosen Terrorakten in der jüngsten Vergangenheit zum Opfer gefallen sind oder darunter leiden, die unschuldige Bürger in Bangladesh, Irak, Saudi-Arabien, der Türkei und anderen Ländern ereilt hat.

Wir verurteilen diese in höchstem Maße verwerflichen Terror-Anschläge aufs Schärfste, die mehr als einhundert unschuldigen Bürgern, darunter vielen Kindern, das Leben genommen und einige hundert weitere verletzt haben.

Es macht uns unbeschreiblich traurig, wann immer eine Religion verdreht, verzerrt und verfälscht wird, um dadurch vorgeblich Gewalt zu rechtfertigen. Wir fühlen uns auch weiterhin verpflichtet, unsere Anstrengungen zu verdoppeln, um den Missbrauch von Religion zur Unterstützung von Gewalt entschieden zurückzuweisen und anzuprangern.

Weiterhin sind wir fest entschlossen, die Mitwirkenden und Partner von Religions for Peace im Nahen Osten, in Europa und in der ganzen Welt nach Kräften darin zu unterstützen, mehr denn je als wirksame Brückenbauer für den Frieden zu dienen.

In Verbundenheit,

Dr. William F. Vendley,

(Generalsekretär von Religions for Peace, weltweit)

[Übersetzung: G. Hartjen]  zum englischen Originaltext

 

13.5.2016 Erklärung von Religionsführern aus dem Nahen Osten zu gewalttätigem religiösen Extremismus (Veröffentlichung im Vorfeld des G7-Gipfels in Japan (englisch)

 

29.3.2016 Stellungnahme von Religions for Peace zu den Anschlägen in Pakistan und dem Irak (englisch)

 

24.3.2016 Stellungnahme von Religions for Peace zu den Terroranschlägen in Brüssel (englisch)

 

  

18.11.2015 - Stellungnahmen von Religions for Peace angesichts der Anschläge in Paris am 13. November 2015:

  

Stellungnahme der Vorsitzenden von Religions for Peace / Europa:

Verbunden in Herz, Geist und Gebet, bewahren wir die Hoffnung.

Brüssel, den 14. November 2015

Wir sind zutiefst erschüttert durch die Erscheinungsformen des Schreckens in Paris, nach dem Flugzeugabsturz in der Sinai-Wüste und den Anschlägen in Beirut und Bagdad. Wir verurteilen in entschiedenster Weise jegliche terroristische Gewalt und Hass, gemeinsam mit all denen, die sich für die Verbreitung des Friedens auf sämtlichen Ebenen in unseren Gesellschaften und in unseren Religionsgemeinschaften einetzen. Unser ganzes Mitgefühl und unsere Solidarität gilt den betroffenen Familien und ebenso dem französischen Staat und französischen Volk.

In der Überzeugung, dass der Frieden im Herzen und im Kern aller Glaubensgemeinschaften und Religionen wohnt, bekräftigen wir eine Vision von Einheit und Solidarität im Angesicht von Hass und Gewalt. Wir laden alle Mitglieder von Religions for Peace / Europa dazu ein, verbunden in Herz, Geist und Gebet zusammenzustehen und die Hoffnung zu bewahren durch ein gutes Beispiel, insbesondere für die jüngere Generation, und „den anderen willkommen zu heißen auf dem Weg von der Furcht zum Vertrauen.“

Yolande Iliano

(Vorsitzende Religions for Peace, Europa)

[Übersetzung: G. Hartjen]

(zum englischen Originaltext)

 

 

Stellungnahme des Generalsekretärs von Religions for Peace, weltweit:

Verehrte Partner im Frieden,

Religions for Peace ist erfüllt von Sorge und Mitgefühl für die unschuldigen Menschen, die in Frankreich getötet wurden. Wir schreien auf im Schmerz über ihr Blut, das vergossen wurde, um Menschen zu terrorisieren und zu trennen. Mit unseren Gebeten und unserer Solidarität sind wir bei ihren Familien und Freunden.

Es macht uns unaussprechlich traurig, wann immer Religion verzerrt und entstellt wird, um damit Gewalt zu rechtfertigen. Moralisch und geistig verbunden über all unsere verschiedenen religiösen Traditionen hinweg, verurteilen wir entschiedenst jedwede Gewalt, die im Namen der Religion verübt wird und lehnen sie energisch ab. Sie ist nicht nur zutiefst grausam, feige und fehlgeleitet, sie ist auch ein Verbrechen, das mit aller Stärke des Gesetzes verfolgt werden muss.

Gemeinsam weisen wir alle Versuche entschieden zurück, unsere Religionsgemeinschaften zu polarisieren und zu spalten. Sollen wir diesen grausamen und gefühllosen Mördern erlauben, Misstrauen und den Teufelskreis der Gewalt in den verschiedenen religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Gemeinschaften zu verbreiten? Mit einer gemeinsamen Stimme antworten wir: Nein!

Stattdessen bestätigen wir erneut – begründet auf 45 Jahren von tagtäglicher Erfahrung – dass die verschiedenen Religionsgemeinschaften, die auf der ganzen Welt in Religions for Peace zusammenarbeiten, sich dem gemeinsamen Ziel verschrieben haben und gemeinsam konkrete Schritte unternehmen, um religiöse Unterschiede zu respektieren, die Menschenwürde zu achten unser gemeinsames Wohl zu fördern.

Vor dem Hintergrund unseres Entsetzens, unserer Sorgen und unserer moralischen Empörung, ist jetzt ein Moment für aufrichtige Gläubige aller Religionen und Traditionen, sich der prinzipientreuen interreligiösen Zusammenarbeit zum Ziele des gemeinsamen Wohls zu widmen. So möge eine jede Religionsgemeinschaft einer jeden anderen Gemeinschaft fest zur Seite stehen, wenn ihre Mitglieder bedroht, verleumdet oder zu Sündenböcken gemacht werden. Wir bei Religions for Peace haben herausgefunden, dass dieser Zugang eine wahrhaftige Möglichkeit für jede und jeden Gläubigen ist, ihre bzw. seine jeweilige eigene religiöse Tradition zu ehren. Indem wir dies tun, können wir als vielfältige Gläubige verschiedener Religionen gemeinsam sogar den fehlgeleitetsten und abscheulichsten Missbrauchen von Religionen die Stirn bieten und so mit unserer Arbeit helfen, den Frieden zu schaffen.

In Verbundenheit

Dr. William F. Vendley

(Generalsekretär von Religions for Peace, weltweit)

[Übersetzung: G. Hartjen]

(zum englischen Originaltext)